MAS Managing Diversity

Anbieter:
Hochschule Luzern - Soziale Arbeit
Ort, Bundesland, Land:
Luzern, Zentral, Schweiz
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
MAS
Dauer:
4 Semester
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Das Programm

Globalisierung, Migration, europäische Öffnung und sozialer Wandel führen dazu, dass in unserer Gesellschaft Menschen aus vielfältigen soziokulturellen Kontexten zusammenleben und - arbeiten. Diese Veränderungen stellen Führungs- und Fachpersonen vor neue Herausforderungen. Neue Kompetenzen und Handlungsstrategien sind gefragt, um mit dieser Vielfalt produktiv umzugehen und sie als Chance wahrnehmen zu können. Das MAS-Programm Master of Advanced Studies in Managing Diversity (MDI) liefert Ansätze zur Bewältigung von sozialen und kulturellen Unterschieden. Managing Diversity erfordert grosse Sensibilität und Respektierung von Unterschieden. Empathie und Respekt wiederum bilden die Basis zur Entdeckung von Gemeinsamkeiten. Aspekte wie Schicht, Alter, Gender, Migrationshintergrund, Religion oder Weltanschauung sind dabei von hoher Relevanz; wenn die Ressourcen aller einfliessen können, eröffnen sich neue Entwicklungspotenziale.

Im MAS-Programm in Managing Diversity eignen sich Führungs- und Fachpersonen aus verschiedenen Berufsfeldern transkulturelle Kompetenzen an, die auf dem Arbeitsmarkt zunehmend nachgefragt werden. Die Absolventinnen und Absolventen des MAS-Programms werden fit gemacht für den nutzbringenden und positiven Umgang mit sozialer und kultureller Diversität, die sowohl aufgrund der Internationalisierung vieler Unternehmen als auch durch Migrationsbewegungen und sozialen Wandel zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Neben der Wissens- und Methodenvermittlung sind die Vernetzung mit relevanten Institutionen und Organisationen, die internationale Perspektive sowie der Praxisbezug zentrale Elemente des MAS-Programms.

Dr. Rebekka Ehret
Leitung

Berufsfeld / Zielpublikum

Im MAS-Programm Master of Advanced Studies in Managing Diversity eignen sich Führungs-und Fachpersonen aus verschiedenen Berufsfeldern transkulturelle Kompetenzen an, die auf dem Arbeitsmarkt zunehmend nachgefragt werden. Die Absolventinnen und Absolventen des MAS-Programms werden fit gemacht für den nutzbringenden und positiven Umgang mit sozialer und kultureller Diversität, die sowohl aufgrund der Internationalisierung vieler Unternehmen als auch durch Migrationsbewegungen und sozialen Wandel zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Neben der Wissens- und Methodenvermittlung sind die Vernetzung mit relevanten Institutionen und Organisationen, die internationale Perspektive sowie der Praxisbezug zentrale Elemente des MAS-Programms. Dabei werden folgende Ausbildungsziele angestrebt:

Die Studierenden
  • sind in der Lage, die Konzepte von Gender Mainstreaming und Managing Diversity
    zu vergleichen
  • verfügen über ein differenziertes Verständnis von Managing Diversity
  • haben sich mit rechtlichen und sozialpolitischen Fragen im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Vielfalt auf globaler und schweizerischer Ebene auseinandergesetzt
  • haben ihre Kenntnisse und ihre Haltung zu verschiedenen Aspekten der Integration erweitert
  • verfügen über soziokulturelle Offenheit und Ambiguitätstoleranz und haben ihre eigenen Werte und Einstellungen reflektiert
  • verfügen über fachliche und methodische Kenntnisse, um Prozesse des Managing Diversity zu planen und umzusetzen.

Schwerpunkte / Curriculum

Das MAS-Programm besteht - nebst Masterarbeit und Diplomprüfung - aus drei CAS-Programmen, die auch einzeln absolviert werden können:

• CAS Diversity Grundlagen
• CAS Diversity Organisation und Management
• CAS Diversity Intervention

Das CAS-Programm Diversity Intervention ist in Fachseminare unterteilt, die einzeln besucht werden können.

Praxisbezug / Internationalisierung

Die ausführliche Behandlung von Grundlagen und eine fundierte Auseinandersetzung mit den aktuellen wissenschaftlichen Diskursen sowie den zugehörigen Begriffen unterstützen die Studierenden dabei, die vielfältige Praxis zu ordnen und verschiedene Konzepte theoretisch zu verorten. Die enge Verbindung von Theorie und Praxis spiegelt sich auch im methodisch-didaktischen Aufbau des MAS-Programms. Der regelmässigen Präsenz von Vertreterinnen und Vertretern aus Praxisorganisationen verschiedener Ebenen wird während des ganzen Studienprogramms grosse Bedeutung beigemessen. Die Studierenden haben Gelegenheit, an eigenen und exemplarischen Fallbeispielen zu arbeiten und das Erlernte in ihrem Praxisfeld auszuprobieren. Diversität soll auch auf der Erlebnisebene immer wieder thematisiert werden, sei es an kulturellen Veranstaltungen oder durch direkte Begegnungen. Neben der Vermittlung von Fachkompetenzen soll dadurch auch die (weitere) Vernetzung der Studierenden mit den verschiedensten Akteuren gefördert werden.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:  
Studienplätze: k.A.  
Bewerber: k.A.  
 
Zulassung

Angesprochen sind Führungs- und Fachpersonen aus dem Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich,sowohl aus der öffentlichen Verwaltung als auch aus der Privatwirtschaft. Sie verfügen über eine mindestens zweijährige Berufspraxis und absolvieren das MAS-Programm berufsbegleitend. Zugelassen sind Studierende mit einem Abschuss einer Universität oder einer Fachhochschule. Interessierte, die über keinen Hochschulabschluss verfügen, können über ein standardisiertes Zulassungsverfahren («sur dossier») aufgenommen werden.

Anmeldung

Es ist geplant, das MAS-Programm Managing Diversity alle zwei Jahre durchzuführen. Die Anmeldemodalitäten und die Termine entnehmen Sie dem beiliegenden Datenblatt und der Anmeldung. Wir empfehlen eine frühzeitige Anmeldung, da maximal 25 Studierende aufgenommen werden. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Über die Aufnahme entscheidet die Studienleitung. Bei positivem Entscheid erhalten die Angemeldeten einen Weiterbildungsvertrag. Ist das MAS-Programm ausgebucht oder wird es wegen ungenügender Nachfrage nicht durchgeführt, werden Sie so rasch wie möglich informiert. Bei Annullierung der Anmeldung vor Vertragsunterzeichnung ist eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.– zu entrichten. Alle weiteren Modalitäten sind dem Weiterbildungsvertrag zu entnehmen.

Kosten

Wird das MAS-Programm Managing Diversity als Ganzes gebucht, betragen die Kosten CHF 25’200.–, zahlbar in Raten. In den Kosten enthalten sind die Module 1 bis 3, das Master-Modul, die Diplomprüfungsgebühren sowie sämtliche Studienunterlagen. Die Kosten für die einzelnen CAS-Programme betragen CHF 8’500.–. Nicht inbegriffen sind für alle Studierenden die Kosten für zusätzliche Pflichtlektüre, Reisen, Unterkunft und Verpflegung.

Sprachen

Unterrichtssprache: Deutsch, Englisch, Französisch
Auslandsaufenthalt: nicht möglich
  Unterrichtssprache ist in der Regel Deutsch. Es wird von den Studierenden erwartet, dass sie anderssprachige Dozentinnen und Dozenten und einzelne Lektionen, welche in Französisch oder Englisch erteilt werden, als Chance und Bereicherung wahrnehmen. In Absprache mit der Studienleitung besteht die Möglichkeit, Studiennachweise in einer anderen Sprache als Deutsch einzureichen.

Studienwoche im Ausland

Im Rahmen der Studienwoche setzen sich die Studierenden mit Diskursen auf europäischer Ebene und exemplarischen Projekten auseinander. Sie haben die Möglichkeit, Managing Diversity direkt zu erfahren und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten zu reflektieren. Sie ziehen daraus Schlussfolgerungen für ihr eigenes Arbeitsfeld.

Infomaterial zu diesem Programm

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Die Hochschule Luzern ist eine der sieben öffentlich-rechtlichen Fachhochschulen der Schweiz. Die frühere FHZ und heutige Hochschule Luzern wurde 1997 gegründet und setzt sich aus folgenden fünf Teilschulen zusammen
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  • Design & Kunst
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Die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit ist eine Teilschule der Hochschule Luzern. Dem Schulleitungsteam gehören Walter Schmid (Rektor), Pia Gabriel-Schärer (Prorektorin, Leitung Bachelor und Master) und Herbert Bürgisser (Leitung Weiterbildung, Dienstleistungen, Forschung) an.

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