Masterprogramm-Arten und Studiendauer

Grundsätzlich werden die Master-Programme in folgende Typen unterteilt:

Vollzeit-Studium: Hier liegt die Studiendauer zwischen 12 und 24 Monate. Die Studierenden konzentrieren sich dabei ausschließlich auf das Studium. Der Job muss während der Ausbildung unterbrochen werden.

Teilzeit-Studium: Diese richten sich an Studierende, die ihren Job während des Studiums nicht aufgeben können oder wollen. Die Lehrveranstaltungen sind in der Regel auf den Abend verlegt. Viele Programme werden sowohl im Vollzeit- als auch im Teilzeit-Modus angeboten. Über die Teilzeit-Programme gibt es einerseits die Möglichkeit, sich lediglich das Basis-Wissen anzueignen und weitere Spezialisierungen auszulassen. Die Studiendauer ist in diesem Falle dieselbe wie beim Vollzeit-Studium. In anderen Teilzeit-Varianten wiederum werden alle Themen und Kurse des Vollzeit-Programms behandelt, wobei sich dadurch auch die Studiendauer verlängern kann.

Fernstudium (Distance Learning): Diese Studienform wird von immer mehr Bildungsinstituten angeboten. Die Studieninhalte werden dabei über die Kommunikationskanäle neuer Medien vermittelt. Über E-Mail, Chatrooms, Videokonferenzen und Satellitenfernsehen können die Studierenden mit sich selbst und den Lehrenden in Austausch treten. Der Vorteil dieser Studienform liegt darin, dass sie weniger Einfluss auf den Job ausübt und das Lerntempo selbst bestimmt werden kann. Die fehlende soziale Komponente wird jedoch vielfach kritisiert. Auch ist bei dieser Art des Studiums eine hohe Selbstdisziplin Voraussetzung. Dennoch ist sie für viele, die weder ein Voll- noch ein Teilzeit-Studium absolvieren können, eine überlegenswerte Option.

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